„Schreiner-Bestatter Bockshecker“ aus Unkel feiert 50-jähriges Jubiläum

Unkel (dwo). „Ein Stück Holz ist für uns nicht nur ein Stück Holz“, so Ute Bockshecker. Zusammen mit ihrem Mann Helmut führt sie den Traditionsbetrieb „Schreiner- Bestatter Bockshecker“ bereits in der zweiten Generation in Unkel. Im August diesen Jahres steht dann auch das 50. Jubiläum des Unternehmens an.

Der Vorgänger, Heinrich Bockshecker, hatte 1963 die „Schreinerei Menden“ übernommen, damals in der Unkeler Lühlingsgasse ansässig.

In der engen Altstadt gestalteten sich in den Folgejahren Belieferungen und Maschineneinsatz zunehmend schwierig, so dass sich der Inhaber 1974 entschloss, den Sitz an den heutigen Standort, Am Schröterkreuz 5, zu verlagern. 1979 baute er das zugehörige Wohnhaus.
Der heutige Besitzer, Helmut Bockshecker, ist zwei Jahre später als Lehrling eingestiegen. 1988 schloss er die Meisterprüfung ab, festigte seine Kenntnisse in anderen Betrieben, bevor er 1989 wieder in die „Heimatwerkstatt“ zurückkehrte.
Am 1. Januar 1991 übernahm das Ehepaar Ute und Helmut die Firma von Heinrich Bockshecker, der zunächst noch die Bestattungen weiterführte. „Es sind zwei Unternehmen, die aus einer Wurzel kommen, wie heute noch im Begriff „Schrein(=Sarg)erei“ zu erkennen“, erklärt Ute Bockshecker die Übernahme auch dieses Betriebszweiges im Jahr 1998.

Mit der Zeit wuchs neben dem Umfang kaufmännischer und verwaltungstechnischer Arbeit auch der Raumbedarf für Beratung und neue Bürokommunikation, sodass 2007 ein Bürogebäude entstand, in dem ein eigener Verabschiedungsraum für das Bestattungshaus integriert wurde.

Seit 2011 ist Helmut Bockshecker zudem auch von der Handwerkskammer geprüfter Bestattermeister. Ausgehend von den klassischen Gewerken des Holz- und Kunststoff verarbeitenden Handwerks wie der Bau- und Möbelschreinerei bietet die Schreinerei dem Kunden auch heute ihr Können für alle Belange passgenauer Lösungen sei es im Innenausbau mit maßgefertigten Möbeln oder Erweiterungen bestehender Einrichtung oder bei Altbausanierungen, Verglasungen, energetischer Fenster- und Haustürsanierung oder Ausrüstung mit neuester Sicherheitsbeschlagstechnik.

„Innovativ und kreativ wie am ersten Tag“ versteht sich das Unternehmen und so kann man die vollständige Bandbreite dieses Handwerks getrost in die Hände der Familie Bockshecker geben. Neben den Inhabern sorgen ein Meister, drei Gesellen und zwei Auszubildende für einen reibungslosen Ablauf. Seit Anbeginn bildet der Betrieb aus und sorgt dafür, dass hier professionelle Handwerker ins Leben entlassen werden. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“, erklärt Ute Bockshecker. „Wir sind stolz darauf, dass sie sich mit unserem Betrieb identifizieren.“ Seit einem halben Jahrhundert stimmt nicht nur das Klima im Team, sondern auch der hohe Qualitätsanspruch bei allen individuellen Lösungen. Deshalb haben die Kunden dem Unternehmen das „Qualität im Handwerk-Siegel sehr gut“ verliehen.

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Aus dem Extra-Blatt, Siegburg vom 11.05.2013